Ein Keulenrochen-Fossil aus dem Mesozoikum (Zeitalter vor 65 – 245 Millionen Jahren) hat exakt dieselben Merkmale, wie die heute im Meer lebenden Keulenrochen. Diese etwa 250 Millionen Jahre alte Kreatur bezeugt eindrucksvoll, daß der gesamte sogenannte Evolutionsprozess eine Fiktion ist. |
Wenn ein Lebewesen in seiner tadellosen Form bis heute überlebt hat, mit all den Eigenschaften, das es bereits vor Millionen Jahren hatte und sich überhaupt nicht verändert hat, dann ist das Beweis genug, um das gesamte von Darwin entwickelte Modell der graduellen Evolution ad acta zu legen. Doch es gibt nicht nur ein einziges Lebewesen, dies zu demonstrieren, sondern es sind Millionen. Zahllose Organismen zeigen keinerlei Unterschiede zu ihrem ursprünglichen Zustand, als sie vor Millionen Jahren auftauchten. Niles Eldredge stellt fest, daß diese Tatsache Paläontologen dazu bringt, die Idee der Evolution aufzugeben:
Kein Wunder, daß Paläontologen sich so lange vor der Evolution scheuten. Sie schien nie stattzufinden. Mühevolle Kleinarbeit ließ Zick-Zack Kurse zutage treten, ein sich-im-Kreis-drehen und die gelegentliche Akkumulation von Veränderungen über Millionen Jahre hinweg, mit einer Geschwindigkeit, die zu gering ist, um all die mächtigen Wechsel wirklich erklären zu können, die in der Geschichte der Evolution stattgefunden haben.14Der tote Punkt, an dem der Fossilienbestand angelangt ist, stellt das größte Problem für die Befürworter der Evolutionstheorie dar. Das kommt daher, weil die Evolutionisten in dem vorhandenen Fossilienbestand nach Beweisen für den Evolutionsprozess suchen, den sie sich zusammenphantasiert haben. Doch die Fossilien geben keine gesuchten Übergangsformen her, sondern sie enthüllen, daß die angeblich im Zeitablauf stetiger Veränderung unterliegenden Lebewesen nicht den geringsten Entwicklungsprozess durchlaufen, selbst nach Hunderten Millionen Jahren nicht. Alle Kreaturen sehen genauso aus, wie sie ursprünglich aufgetaucht sind, und es gab keine schrittweise Veränderung, wie sie von Darwin angenommen wurde.
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„Doch diesen Stillstand ließ man bequemerweise unberücksichtigt, man befaßte sich einfach nicht mit diesem Aspekt der Evolutionsbiologie. Und er wurde weiter ignoriert, bis Gould und ich zeigten, daß solcherart Stabilität ein realer Aspekt der Geschichte des Lebens ist, mit dem man sich auseinandersetzen muß – und daß er eigentlich keine fundamentale Bedrohung für die grundsätzliche Annahme von Evolution ist. Denn Darwins Problem war die Glaubwürdigkeit der Grundidee von Evolution. Darwin fühlte den Drang, die ältere… Doktrin von der Beständigkeit der Arten zu widerlegen. Stillstand war für Darwin eine unschöne Inkompatibilität.“15Als er die Ungültigkeit von Darwins Behauptung der graduellen Evolution erkannt hatte, brachte er zusammen mit Stephen J. Gould den Gedanken des unterbrochenen Equilibriums auf, und seine oben zitierten Worte waren die exakte Beschreibung des Problems, das dieser tote Punkt für Darwin darstellte. Doch was Eldridge hier vergißt, ist die Tatsache, daß der Stillstand im Fossilienbestand so ausgeprägt ist, daß er auch ein immenses Dilemma für das unterbrochene Equilibrium darstellt.
Es gibt keinen Evolutionsprozess bei der Herkunft der Frösche. Die ältesten bekannten Frösche unterscheiden sich vollständig von Fischen, sie erschienen mit ihrer einzigartigen Anatomie und diese hat sich bis heute nicht geändert. Es gibt keinen Unterschied zwischen diesem etwa 25 Millionen Jahre alten Frosch-Fossil in dominikanischen Bernstein und lebenden Gegenstücken. |
Die Annahme des unterbrochenen Equilibriums legt nahe, daß die Entstehung einer neuen Art in Populationen stattfand, die aus nur sehr wenigen Exemplaren von Pflanzen oder Tieren bestand. Doch dieses Evolutionsmodell ist mittlerweile durch die Mikrobiologie und durch die Genetik widerlegt worden. (Für detaillierte Informationen dazu siehe Harun Yahyas Buch Der widerlegte Darwinismus.) Es gibt außerdem keinerlei wissenschaftliche Basis für die Annahme kleiner Populationen, die den Stillstand im Fossilienbestand und somit das Fehlen von Übergangsformen erklären soll. Die Idee des unterbrochenen Equilibriums erhielt einen schweren Schlag, als man herausfand, daß eine beschränkte Population für die Evolutionstheorie gar nicht vorteilhaft wäre, sondern von Nachteil. Anstatt neue Arten hervorzubringen, bewirken kleine Populationen eher genetische Defekte. Das liegt daran, daß, die Angehörigen einer kleinen, isolierten Gruppe sich ständig innerhalb eines kleinen Genpools vermehren. Dadurch werden aus normalerweise heterozygotischen Individuen – solche innerhalb eines großen Genpools – zu Homozygoten, daß heißt, ihre genetische Variationsfähigkeit ist eingeschränkt. Dies bewirkt die Dominanz rezessiver Gene, was die Zahl von genetischen Defekten und genetisch bedingten Krankheiten in der Population ständig erhöht.
Deswegen kann das Fehlen von Übergangsformen kein Ergebnis einer Evolution innerhalb kleiner Populationen sein. Über diese nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten geltenden Unmöglichkeiten hinaus können die Anhänger des unterbrochenen Equilibriums nicht erklären, warum keine Spuren von Veränderungen in solch kleinen Populationen im Fossilienbestand zu finden sind.
All dies zeigt ganz klar, daß weder das von Darwin vorgeschlagene graduelle Evolutionsmodell, noch das Modell des unterbrochenen Equilibriums, welches die Unzulänglichkeiten des ersteren erklären soll, den Stillstand im Fossilienbestand, das plötzliche Auftauchen von neuen Lebensformen und das Fehlen von Übergangsformen erklären können. Welche Theorie auch immer vorgeschlagen werden mag, alle Behauptungen, das Leben sei einer Evolution unterworfen, werden mit einem Mißerfolg enden und wissenschaftlich nicht haltbar sein, denn das Leben entwickelte sich nicht. Gott hat alles Leben aus dem Nichts erschaffen. Daher sind alle Behauptungen, das Leben habe sich entwickelt, dazu verurteilt, zu verschwinden.
Stephen J. Gould, einer der Väter der Theorie des unterbrochenen Equilibriums, gestand dies in aller Deutlichkeit ein, während einer Tagung am Hobart & William Smith College:
„Jeder Paläontologe weiß, daß die meisten Arten sich nicht verändern. Das ist ärgerlich… bereitet uns Magendrücken… Sie (die Arten) können ein wenig größer oder untersetzter werden. Doch es bleibt dieselbe Art, und das liegt nicht an Unvollkommenheit und Lücken, sondern am Stillstand; und doch ist dieser Stillstand generell als Faktum ignoriert worden. Wenn es keine Veränderung gibt, gibt es keine Evolution, also reden Sie nicht darüber.“16
Der Hai gehört zu den gefährlichsten Meerestieren. Dieses 400 Millionen Jahre alte Fossil zeigt, daß Haie niemals irgendeine Evolution durchliefen. |
Der Cœlacanth (der Quastenflosser) wurde von Evolutionisten dargestellt als Übergangsform zwischen Fisch und Amphibium bis vor der Küste Madagaskars lebende Exemplare gefunden wurden, was eine beeindruckende Widerlegung des Szenarios der Veränderung durch Evolution bedeutet.
Trotz seines evolutionistischen Einschlags brachte das Magazin Focus in seiner türkischen Ausgabe vom April 2003 einen Bericht über Lebewesen, die seit Millionen Jahren unverändert geblieben sind und erwähnt darin auch den Cœlacanth:
„Die Entdeckung, daß eine Kreatur, so groß wie der Quastenflosser, so viele Jahre lebte, ohne daß die wissenschaftliche Welt dies wußte, war eine Sensation. Doch es gibt eine Vielzahl an Organismen, die wie der Quastenflosser identisch sind mit Millionen Jahre alten Fossilien. Neopilina beispielsweise, eine schneckenähnliche Krebsart, blieb 500 Millionen Jahre unverändert, der Skorpion 430 Millionen Jahre, der Pfeilschwanzkrebs 225 Millionen Jahre und die Brückenechse, ein in Neuseeland lebendes Reptil, 230 Millionen Jahre. Viele Gliederfüßler, Krokodile, Schildkröten und zahlreiche Pflanzenarten gehören ebenso auf diese immer länger werdende Liste.17
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Von der Perspektive der Evolution her gesehen ist die Wahrscheinlichkeit, daß Organismen wie diese mutieren, wesentlich höher als bei anderen Organismen; denn jede neue Generation bedeutet eine Kopie der DNS. Angesichts der enormen Zahl von Kopiervorgängen, die in Millionen Jahren stattfinden, taucht ein sehr interessantes Bild vor uns auf. Der Theorie zufolge sorgen unterschiedliche Einflüsse wie sich verändernde Umweltbedingungen, feindliche Arten und Wettbewerb zwischen den Arten für eine natürliche Auslese, das heißt, für die Bevorzugung von Arten mit einer vorteilhaften Mutation. Diese Arten müßten demnach in sehr langen Zeiträumen größere Veränderungen aufweisen. DOCH DIE FAKTEN ZEIGEN DAS GEGENTEIL. Betrachten wir die Kakerlaken zum Beispiel. Sie haben eine geringe Lebenserwartung und vermehren sich sehr schnell, und doch sind sie seit etwa 250 Millionen Jahren unverändert geblieben. Bei Archaeen ist es noch deutlicher zu sehen: Sie erschienen vor rund 3,5 Milliarden Jahren, als die Erde noch sehr heiß war, und sie leben noch heute in den kochenden Wassern des Yellowstone Nationalparks.
Ein 50 Millionen Jahre altes Skorpion-Fossil in Bernstein. Fossil einer Hufeisenkrabbe und ihr heutiges Gegenstück. Ein Brückenechse-Fossil und eine heute lebende Brückenechse. |